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Flöhe sind blutsaugende Insekten ohne Flügel. Die Blutmahlzeit der Flöhe kann bis zu zweieinhalb Stunden dauern. Das verdaute Blut wird während des Saugens ausgeschieden und lagert sich im Fell und der Umgebung des Tieres als braun-schwarze Flohkotkrümel ab. Bei starken Flohbefall wird die Haut gereizt, fängt an zu schuppen und kann beim Allergiker bis zum Ekzem führen. Diese Hautschuppen sind zusammen mit dem Flohkot ein deutliches Zeichen für eine Floh - Attacke !
Wenn trotzdem Zweifel bestehen, kann der eindeutige Beweis dadurch erbracht werden, dass ein kleiner Teil der mit Flohkot versetzten Hautschuppen auf ein angefeuchtetes weisses Blatt Papier gebracht wird. Einfach über die freigelegte Hautstelle des Haustieres reiben, denn handelt es sich in der Probe um Flohkot, erkennt man die typische rotbraune Verfärbung oder Schlieren, die durch den hohen Blutanteil des Flohkots zustande kommt. Sie lauern unseren Haustieren überall da auf, wo sich infizierte Wirtstiere aufhalten.
Ein Flohweibchen produziert mindestens 50 Eier an einem Tag. So stellen die Floheier etwa 50% der Flohpopulation dar.Nur 1 bis 5 % sind ausgewachsene Flöhe. Die Entwicklung der Flöhe ist abhängig von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit in der Umgebung. So verschwinden die Flöhe in den Wintermonaten, aber in unseren beheizten Wohnungen und Häusern haben sie gute Bedingungen, um über den Winter zu kommen.
Faustregel: Für jeden Floh, den Sie auf Ihrem Tier entdecken, befinden sich 99 in Ihrer Wohnung !
Wenn der Floh angreift, kommt er nicht allein, sondern bringt den Gurkenkernbandwurm mit. Hunde und Katzen nehmen infizierte Flöhe bei ihrer täglichen Fellreinigung auf. Die im Floh enthaltenen Jungstadien entwickeln sich im Darm zu erwachsenen Bandwürmern. Zum Schutze Ihrer Familie und Ihrer Tiere sollte unbedingt eine präventive Bandwurmbekämpfung durchgeführt werden ! Dazu befragen Sie bitte Ihren Tierarzt, er wird das passende Gegenmittel verordnen, bzw. einsetzen.
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